GEDÄCHTNIS (n. n.)

GEHEUGEN (nld.) · MÉMOIRE (fra.) · MEMORIE (nld.) · MEMORY (eng.) · ONTHOUDING (nld.)
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IMAGINATION (fra.) · MÉMOIRE (fra.) · MEMORIE (nld.)

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Quotation

Wie hievon etwas weitläufftiger/ in unserm ersten Buch/ Meldung geschehen. Solchem allen/ soll man stetig nachsinnen/ durch tägliche Fortsetzung in unser Kunst Ubung. Zu diesem Ende hat die Natur uns Menschen zwey vortreffliche Instrumente gegeben/ nemlich/ die Hände dem Leibe/ und die Gedächtnus dem Verstande; vermittelst dessen/ alles zu wegen gebracht werden kan.

Conceptual field(s)

L’ARTISTE → qualités
L’ARTISTE → apprentissage

Quotation

Der dritte Discours von der Mahlerey. Das II. Capitel, p. 65-66 
Daß man hievon leichtlich judiciren lerne/ ist nichts bessers als fleißig in der Natur selbst darauf zu sehen/ wie die Schatten von der Sonnen fallen. Insgemein aber gilt diese Regul/ daß wer von Gemählden will judiciren lernen/ sich gewöhnen muß/ alles was er ansiehet/ fleißig und eigentlich durch und durch zu betrachten/und sich also die Natur in das Gedächtniß zu drücken.

Conceptual field(s)

EFFET PICTURAL → qualité de la lumière
SPECTATEUR → jugement