ERKENNTNIS (n. n.)
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Quotation
Rede bey Stellung des Modells, p. 9
[Was ein Jüngling bereits wissen müsse nach dem Modell zu zeichnen] Viertens muß er eine volkommene Erkäntnis haben aller Musculen/ welche in der äusseren Fläche des Menschlichen Leibes sich sehen lassen : Dann/ ob schon die Antiquen Statuen ihn die rechte und gute Gestalt einer jeden Muscul werden gelehret haben/ und wie die benachbahrte Musculi offtermahls ihrer Gestalt nach können accomodiret werden/ da sie zwar alle distinct seyn/ und doch nur reine grosse Massam in Licht und Schatten verursachen ; So werden sie Ihme dennoch keinen Unterricht geben/ welches das eigendliche Ambt einer jedern Muscul seye/ ingleichen/ wo sie ihren Anfang und ihr Ende habe/ oder die Arth ihrer Bewegung […]. Die Anatomie wird solches lehren/ […]
Ja man wird durch anatomischen Unterricht in dem ermüdeten Modell die wahre Musculos, welche von ihren Nachbaren succuriret werden/ wohl erkennen und solche anmercken können ; Die falschen aber/ welche in dieser Action nicht solten zum Vorschein kommen/ zu verweffen zu wissen.
Conceptual field(s)
Quotation
Rede bey Examinirung eines Kunst-Gemäldes, p. 26
Das Wort Colorit begreifft nicht allein die Wissenschaft oder Erkäntnis der Farben/ sondern auch die geistreiche Mittheilung des Lichtes und des Schattens/ zum Vortheil der Farben und des gantzen Wercks.