ANONYME, Marsyas, 130 après J.-C. - 140 après J.-C., marbre, h. 243, Firenze, Uffizi, inv. 199.

Work of Art

PRESENTATION

ANONYME, Marsyas, 130 après J.-C. - 140 après J.-C., marbre, h. 243, Firenze, Uffizi, inv. 199.

Quotation

{Der Mahler/ mus auch die Anatomie, wegen der Musculen und Gebeine/ verstehen.} Es ist endlich auch höchst-nötig/ daß man/ neben äuserlicher Proportion des Menschlichen  Leibs/ auch von allen unter der Haut ligenden Musculen/ deren Ursprung/ Form und Würkung/ nicht weniger von den innern Gebeinen/gründliche Wissenschaft habe: ohn welche man/ in den nackenden Bildern/ nur nach geraht-wol handlet/ und gleich wie der Blinde nach dem Ey schläget. {Der geschundene antiche Marsyas, ein Anatomie Bild.} Hierinnen nun der Jugend auch behülflich zu seyn/ weil ich/ wegen der Zeit-änge/ mit etlichen allbereit-gezeichneten Stucken von der Anatomie nicht zu Kupfer kommen können/ eine alte Statue des  Palazzo Justiniani zu Rom/ nämlich den  geschundenen Marsyas, hierbey in der Platte b vorstellig gemacht: woraus besagter Anatomie vörderer Theil/ mit ihren Gebeinen und Musculen/ zu genügen erscheinet.

Quotation

{Der Mahler/ mus auch die Anatomie, wegen der Musculen und Gebeine/ verstehen.} Es ist endlich auch höchst-nötig/ daß man/ neben äuserlicher Proportion des Menschlichen  Leibs/ auch von allen unter der Haut ligenden Musculen/ deren Ursprung/ Form und Würkung/ nicht weniger von den innern Gebeinen/gründliche Wissenschaft habe: ohn welche man/ in den nackenden Bildern/ nur nach geraht-wol handlet/ und gleich wie der Blinde nach dem Ey schläget. {Der geschundene antiche Marsyas, ein Anatomie Bild.} Hierinnen nun der Jugend auch behülflich zu seyn/ weil ich/ wegen der Zeit-änge/ mit etlichen allbereit-gezeichneten Stucken von der Anatomie nicht zu Kupfer kommen können/ eine alte Statue des  Palazzo Justiniani zu Rom/ nämlich den  geschundenen Marsyas, hierbey in der Platte b vorstellig gemacht: woraus besagter Anatomie vörderer Theil/ mit ihren Gebeinen und Musculen/ zu genügen erscheinet.

Quotation

{Der Mahler/ mus auch die Anatomie, wegen der Musculen und Gebeine/ verstehen.} Es ist endlich auch höchst-nötig/ daß man/ neben äuserlicher Proportion des Menschlichen  Leibs/ auch von allen unter der Haut ligenden Musculen/ deren Ursprung/ Form und Würkung/ nicht weniger von den innern Gebeinen/gründliche Wissenschaft habe: ohn welche man/ in den nackenden Bildern/ nur nach geraht-wol handlet/ und gleich wie der Blinde nach dem Ey schläget. {Der geschundene antiche Marsyas, ein Anatomie Bild.} Hierinnen nun der Jugend auch behülflich zu seyn/ weil ich/ wegen der Zeit-änge/ mit etlichen allbereit-gezeichneten Stucken von der Anatomie nicht zu Kupfer kommen können/ eine alte Statue des  Palazzo Justiniani zu Rom/ nämlich den  geschundenen Marsyas, hierbey in der Platte b vorstellig gemacht: woraus besagter Anatomie vörderer Theil/ mit ihren Gebeinen und Musculen/ zu genügen erscheinet.

Quotation

{Der Mahler/ mus auch die Anatomie, wegen der Musculen und Gebeine/ verstehen.} Es ist endlich auch höchst-nötig/ daß man/ neben äuserlicher Proportion des Menschlichen  Leibs/ auch von allen unter der Haut ligenden Musculen/ deren Ursprung/ Form und Würkung/ nicht weniger von den innern Gebeinen/gründliche Wissenschaft habe: ohn welche man/ in den nackenden Bildern/ nur nach geraht-wol handlet/ und gleich wie der Blinde nach dem Ey schläget. {Der geschundene antiche Marsyas, ein Anatomie Bild.} Hierinnen nun der Jugend auch behülflich zu seyn/ weil ich/ wegen der Zeit-änge/ mit etlichen allbereit-gezeichneten Stucken von der Anatomie nicht zu Kupfer kommen können/ eine alte Statue des  Palazzo Justiniani zu Rom/ nämlich den  geschundenen Marsyas, hierbey in der Platte b vorstellig gemacht: woraus besagter Anatomie vörderer Theil/ mit ihren Gebeinen und Musculen/ zu genügen erscheinet.