PAUSIAS ( IVe siècle av. J.-C. )

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{Die Natur lehret die Farben austheilen.} WAnn wir rechte Schüler der Natur-Kunst seyn wollen/ so geziemet uns/ die Austheilung und Vereinigung der Farben/ die zusammen sich vereinigen/ wohl stehen und sortiren/ (jedoch daß jede absonderlich bleibe) und den Augen/ rechten Wolstand vorzustehen. Dieses hat den kunstreichen Pausias dahin bewogen/ daß er zur Jungfrauen Glycerio von Sicyon welche die Blumen verkauffte/ und solche im Kränzbinden artigst zusammen zu sortiren wuste/ daß er zu ihr Lust gewunnen/ sie geheuratet/ und von ihrer Blumen-Arbeit von denen er Blumen zu mahlen gelernet. soviel abgesehen und erlernet/ daß er im gebrauch der Farben überaus kunstreich worden/ und endlich der Blumen Contrafäte mit höchstem Fleiß/ auf einen Rock/ wie sie damals zu tragen pflegten/ sehr vernünftig/ und zu Verwunderung männiglichs/ gemahlet: welcher Rock davon sehr berühmt/ und Stephanoplocos genannt/ worden [.…]

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{Die Natur lehret die Farben austheilen.} WAnn wir rechte Schüler der Natur-Kunst seyn wollen/ so geziemet uns/ die Austheilung und Vereinigung der Farben/ die zusammen sich vereinigen/ wohl stehen und sortiren/ (jedoch daß jede absonderlich bleibe) und den Augen/ rechten Wolstand vorzustehen. Dieses hat den kunstreichen Pausias dahin bewogen/ daß er zur Jungfrauen Glycerio von Sicyon welche die Blumen verkauffte/ und solche im Kränzbinden artigst zusammen zu sortiren wuste/ daß er zu ihr Lust gewunnen/ sie geheuratet/ und von ihrer Blumen-Arbeit von denen er Blumen zu mahlen gelernet. soviel abgesehen und erlernet/ daß er im gebrauch der Farben überaus kunstreich worden/ und endlich der Blumen Contrafäte mit höchstem Fleiß/ auf einen Rock/ wie sie damals zu tragen pflegten/ sehr vernünftig/ und zu Verwunderung männiglichs/ gemahlet: welcher Rock davon sehr berühmt/ und Stephanoplocos genannt/ worden [.…]

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Daer nae, ghelijck alle d’andere Konstenaers eenighe bysondere ghedeelten haerer Beelden, om deselvighe beter te doen afsteken, met licht verwen verhooghen en door een naebuyrighe bruynigheyd verdiepen, soo heeft hy [NDR: Pausias] den gheheelen Osse swart ghemaeckt, het wesen sijner schaduwe maer alleen uyt de kracht der gheweldigher verdiepinghe uytwerckende, en door een sonderlinghe verkortens Konst meteenen oock te weghe brenghende datmen sijne platte Schilderije voor een verheven de half rond beeld soude hebben aenghesien, en dat eenighe dinge daer in afbreukigh en puttigh stonden, die nochtans gheheel ende effen waeren, Plin. XXXV.II.

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{Die Natur lehret die Farben austheilen.} WAnn wir rechte Schüler der Natur-Kunst seyn wollen/ so geziemet uns/ die Austheilung und Vereinigung der Farben/ die zusammen sich vereinigen/ wohl stehen und sortiren/ (jedoch daß jede absonderlich bleibe) und den Augen/ rechten Wolstand vorzustehen. Dieses hat den kunstreichen Pausias dahin bewogen/ daß er zur Jungfrauen Glycerio von Sicyon welche die Blumen verkauffte/ und solche im Kränzbinden artigst zusammen zu sortiren wuste/ daß er zu ihr Lust gewunnen/ sie geheuratet/ und von ihrer Blumen-Arbeit von denen er Blumen zu mahlen gelernet. soviel abgesehen und erlernet/ daß er im gebrauch der Farben überaus kunstreich worden/ und endlich der Blumen Contrafäte mit höchstem Fleiß/ auf einen Rock/ wie sie damals zu tragen pflegten/ sehr vernünftig/ und zu Verwunderung männiglichs/ gemahlet: welcher Rock davon sehr berühmt/ und Stephanoplocos genannt/ worden [.…]

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Pausias, fraey  van kinderen, en bloemen.

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{Athenion.} ATHENION of Marona, Disciple of Glaucion, was a Man of very good Skill, and tho’ his Way of Colouring seem’d somewhat dry, and not altogether so agreeable (he not affecting the Gaudery of Colours) yet his Works were throughly Painted, and he maintain’d the full Vigour and Strength of his Lights and Shadows, which, with his unwearied Endeavours, and Re-search after every Thing that was Excellent and Worthy of his Knowledge in the ART, render’d him equal in Esteem with Pausius and Nicias, and had he not unhappily died in his Youth, in the Opinion they had of him, he had become a most excellent and extraordinary Man.

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{Die Natur lehret die Farben austheilen.} WAnn wir rechte Schüler der Natur-Kunst seyn wollen/ so geziemet uns/ die Austheilung und Vereinigung der Farben/ die zusammen sich vereinigen/ wohl stehen und sortiren/ (jedoch daß jede absonderlich bleibe) und den Augen/ rechten Wolstand vorzustehen. Dieses hat den kunstreichen Pausias dahin bewogen/ daß er zur Jungfrauen Glycerio von Sicyon welche die Blumen verkauffte/ und solche im Kränzbinden artigst zusammen zu sortiren wuste/ daß er zu ihr Lust gewunnen/ sie geheuratet/ und von ihrer Blumen-Arbeit von denen er Blumen zu mahlen gelernet. soviel abgesehen und erlernet/ daß er im gebrauch der Farben überaus kunstreich worden/ und endlich der Blumen Contrafäte mit höchstem Fleiß/ auf einen Rock/ wie sie damals zu tragen pflegten/ sehr vernünftig/ und zu Verwunderung männiglichs/ gemahlet: welcher Rock davon sehr berühmt/ und Stephanoplocos genannt/ worden [.…]

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{In welchen Studen jeder von den Alten oder antichen bäst qualificirt gewesen.} Es ist dieses bey unserer Kunst gewöhnlich/ auch so wol an den antichen/ als modernen/ zu ersehen/ daß der eine in einem/ der andere in etwas anders/ die wenigsten in allem/ excelliret und Meister gewesen. {Die Griechen.} Dann Apollodorus legte sonderlich der Schönheit zu. Zeuxis machte zu große Köpfe/ ware aber ein künstlicher Obst-Mahler. Eumarus gewöhnte sich/ alles nach dem Leben nachzubilden. Protogenes konte erstlich nur Schiffe mahlen. Apelles war in allem zierlich. Parrhasius ware gut in seinen Umrißen; Daemon, reich von invention; Timanthes verständig in allen seinen Werken/ auch immer verborgenen Sinns und Meinung; Pamphilus, gelehrt; Nicomachus, geschwind; Athenion, tieffsinnig; Nicophanes, sauber und nett; Amulius schön mit Farben; Pausias, munter in Bildung der Kinder und Blumen; Asclepidorius gut in dem messen und in den proportionen; Amphion, von Anordnung, Serapio, vernünftig in großen; Pireikus, in kleinen Sachen; Antiphilus in klein- und großen ; Dyonisius, konte nur Menschen mahlen; Euphranor, alles; Nicias, Thiere/ besonderlich Hunde. Nicophanes, konte wol nach-copiren/ und war in seinen Werken sauber; Mechophanes zu rauh in den Farben; Nealces, gut im ausbilden; Aristides, in affecte ; Clesides, nach dem Leben ; Ludius, in Landschaften.

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Daer nae, ghelijck alle d’andere Konstenaers eenighe bysondere ghedeelten haerer Beelden, om deselvighe beter te doen afsteken, met licht verwen verhooghen en door een naebuyrighe bruynigheyd verdiepen, soo heeft hy [NDR: Pausias] den gheheelen Osse swart ghemaeckt, het wesen sijner schaduwe maer alleen uyt de kracht der gheweldigher verdiepinghe uytwerckende, en door een sonderlinghe verkortens Konst meteenen oock te weghe brenghende datmen sijne platte Schilderije voor een verheven de half rond beeld soude hebben aenghesien, en dat eenighe dinge daer in afbreukigh en puttigh stonden, die nochtans gheheel ende effen waeren, Plin. XXXV.II.

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{Die Natur lehret die Farben austheilen.} WAnn wir rechte Schüler der Natur-Kunst seyn wollen/ so geziemet uns/ die Austheilung und Vereinigung der Farben/ die zusammen sich vereinigen/ wohl stehen und sortiren/ (jedoch daß jede absonderlich bleibe) und den Augen/ rechten Wolstand vorzustehen. Dieses hat den kunstreichen Pausias dahin bewogen/ daß er zur Jungfrauen Glycerio von Sicyon welche die Blumen verkauffte/ und solche im Kränzbinden artigst zusammen zu sortiren wuste/ daß er zu ihr Lust gewunnen/ sie geheuratet/ und von ihrer Blumen-Arbeit von denen er Blumen zu mahlen gelernet. soviel abgesehen und erlernet/ daß er im gebrauch der Farben überaus kunstreich worden/ und endlich der Blumen Contrafäte mit höchstem Fleiß/ auf einen Rock/ wie sie damals zu tragen pflegten/ sehr vernünftig/ und zu Verwunderung männiglichs/ gemahlet: welcher Rock davon sehr berühmt/ und Stephanoplocos genannt/ worden [.…]

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{Die Natur lehret die Farben austheilen.} WAnn wir rechte Schüler der Natur-Kunst seyn wollen/ so geziemet uns/ die Austheilung und Vereinigung der Farben/ die zusammen sich vereinigen/ wohl stehen und sortiren/ (jedoch daß jede absonderlich bleibe) und den Augen/ rechten Wolstand vorzustehen. Dieses hat den kunstreichen Pausias dahin bewogen/ daß er zur Jungfrauen Glycerio von Sicyon welche die Blumen verkauffte/ und solche im Kränzbinden artigst zusammen zu sortiren wuste/ daß er zu ihr Lust gewunnen/ sie geheuratet/ und von ihrer Blumen-Arbeit von denen er Blumen zu mahlen gelernet. soviel abgesehen und erlernet/ daß er im gebrauch der Farben überaus kunstreich worden/ und endlich der Blumen Contrafäte mit höchstem Fleiß/ auf einen Rock/ wie sie damals zu tragen pflegten/ sehr vernünftig/ und zu Verwunderung männiglichs/ gemahlet: welcher Rock davon sehr berühmt/ und Stephanoplocos genannt/ worden [.…]

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{Die Natur lehret die Farben austheilen.} WAnn wir rechte Schüler der Natur-Kunst seyn wollen/ so geziemet uns/ die Austheilung und Vereinigung der Farben/ die zusammen sich vereinigen/ wohl stehen und sortiren/ (jedoch daß jede absonderlich bleibe) und den Augen/ rechten Wolstand vorzustehen. Dieses hat den kunstreichen Pausias dahin bewogen/ daß er zur Jungfrauen Glycerio von Sicyon welche die Blumen verkauffte/ und solche im Kränzbinden artigst zusammen zu sortiren wuste/ daß er zu ihr Lust gewunnen/ sie geheuratet/ und von ihrer Blumen-Arbeit von denen er Blumen zu mahlen gelernet. soviel abgesehen und erlernet/ daß er im gebrauch der Farben überaus kunstreich worden/ und endlich der Blumen Contrafäte mit höchstem Fleiß/ auf einen Rock/ wie sie damals zu tragen pflegten/ sehr vernünftig/ und zu Verwunderung männiglichs/ gemahlet: welcher Rock davon sehr berühmt/ und Stephanoplocos genannt/ worden [.…]

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Daer nae, ghelijck alle d’andere Konstenaers eenighe bysondere ghedeelten haerer Beelden, om deselvighe beter te doen afsteken, met licht verwen verhooghen en door een naebuyrighe bruynigheyd verdiepen, soo heeft hy [NDR: Pausias] den gheheelen Osse swart ghemaeckt, het wesen sijner schaduwe maer alleen uyt de kracht der gheweldigher verdiepinghe uytwerckende, en door een sonderlinghe verkortens Konst meteenen oock te weghe brenghende datmen sijne platte Schilderije voor een verheven de half rond beeld soude hebben aenghesien, en dat eenighe dinge daer in afbreukigh en puttigh stonden, die nochtans gheheel ende effen waeren, Plin. XXXV.II.

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Daer nae, ghelijck alle d’andere Konstenaers eenighe bysondere ghedeelten haerer Beelden, om deselvighe beter te doen afsteken, met licht verwen verhooghen en door een naebuyrighe bruynigheyd verdiepen, soo heeft hy [NDR: Pausias] den gheheelen Osse swart ghemaeckt, het wesen sijner schaduwe maer alleen uyt de kracht der gheweldigher verdiepinghe uytwerckende, en door een sonderlinghe verkortens Konst meteenen oock te weghe brenghende datmen sijne platte Schilderije voor een verheven de half rond beeld soude hebben aenghesien, en dat eenighe dinge daer in afbreukigh en puttigh stonden, die nochtans gheheel ende effen waeren, Plin. XXXV.II.

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{Die Natur lehret die Farben austheilen.} WAnn wir rechte Schüler der Natur-Kunst seyn wollen/ so geziemet uns/ die Austheilung und Vereinigung der Farben/ die zusammen sich vereinigen/ wohl stehen und sortiren/ (jedoch daß jede absonderlich bleibe) und den Augen/ rechten Wolstand vorzustehen. Dieses hat den kunstreichen Pausias dahin bewogen/ daß er zur Jungfrauen Glycerio von Sicyon welche die Blumen verkauffte/ und solche im Kränzbinden artigst zusammen zu sortiren wuste/ daß er zu ihr Lust gewunnen/ sie geheuratet/ und von ihrer Blumen-Arbeit von denen er Blumen zu mahlen gelernet. soviel abgesehen und erlernet/ daß er im gebrauch der Farben überaus kunstreich worden/ und endlich der Blumen Contrafäte mit höchstem Fleiß/ auf einen Rock/ wie sie damals zu tragen pflegten/ sehr vernünftig/ und zu Verwunderung männiglichs/ gemahlet: welcher Rock davon sehr berühmt/ und Stephanoplocos genannt/ worden [.…]

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{Die Natur lehret die Farben austheilen.} WAnn wir rechte Schüler der Natur-Kunst seyn wollen/ so geziemet uns/ die Austheilung und Vereinigung der Farben/ die zusammen sich vereinigen/ wohl stehen und sortiren/ (jedoch daß jede absonderlich bleibe) und den Augen/ rechten Wolstand vorzustehen. Dieses hat den kunstreichen Pausias dahin bewogen/ daß er zur Jungfrauen Glycerio von Sicyon welche die Blumen verkauffte/ und solche im Kränzbinden artigst zusammen zu sortiren wuste/ daß er zu ihr Lust gewunnen/ sie geheuratet/ und von ihrer Blumen-Arbeit von denen er Blumen zu mahlen gelernet. soviel abgesehen und erlernet/ daß er im gebrauch der Farben überaus kunstreich worden/ und endlich der Blumen Contrafäte mit höchstem Fleiß/ auf einen Rock/ wie sie damals zu tragen pflegten/ sehr vernünftig/ und zu Verwunderung männiglichs/ gemahlet: welcher Rock davon sehr berühmt/ und Stephanoplocos genannt/ worden [.…]

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Daer nae, ghelijck alle d’andere Konstenaers eenighe bysondere ghedeelten haerer Beelden, om deselvighe beter te doen afsteken, met licht verwen verhooghen en door een naebuyrighe bruynigheyd verdiepen, soo heeft hy [NDR: Pausias] den gheheelen Osse swart ghemaeckt, het wesen sijner schaduwe maer alleen uyt de kracht der gheweldigher verdiepinghe uytwerckende, en door een sonderlinghe verkortens Konst meteenen oock te weghe brenghende datmen sijne platte Schilderije voor een verheven de half rond beeld soude hebben aenghesien, en dat eenighe dinge daer in afbreukigh en puttigh stonden, die nochtans gheheel ende effen waeren, Plin. XXXV.II.

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37 Maer om bewijsen datter by d’Antijcken
In dese dinghen fraeye gheesten waren
Die in schild’ren en snijden deden blijcken
Hun vlijt mach Pausias hier comen strijcken
Tot exempel die eerst over veel Iaren {Exempel van den antijcken Pausias.}
Schilderde d’Offerhande voor d’Altaren,
Den Ossen om slachten staend’ in’t vercorten,
Daer wist hy zijn Const fraey in uyt te storten.
 
38 In plaetse dats’ ander sijdelings stelden,
En verhooghden, al licht steld’ hy de zijne,
Met den hoofde vooren, en niet oft selden
Verhooghende, maer met diepens ghewelden,
T’ronden en t’vercorten, lustich van schijne, {Exempel van Beesten vercortinghe.}
Bracht hy te weghe sonder groote pijne,
Aerdich boven ander, noch was voorhenen.
Wtnemich fraey Nicias van Athenen.

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37 Maer om bewijsen datter by d’Antijcken
In dese dinghen fraeye gheesten waren
Die in schild’ren en snijden deden blijcken
Hun vlijt mach Pausias hier comen strijcken
Tot exempel die eerst over veel Iaren {Exempel van den antijcken Pausias.}
Schilderde d’Offerhande voor d’Altaren,
Den Ossen om slachten staend’ in’t vercorten,
Daer wist hy zijn Const fraey in uyt te storten.
 
38 In plaetse dats’ ander sijdelings stelden,
En verhooghden, al licht steld’ hy de zijne,
Met den hoofde vooren, en niet oft selden
Verhooghende, maer met diepens ghewelden,
T’ronden en t’vercorten, lustich van schijne, {Exempel van Beesten vercortinghe.}
Bracht hy te weghe sonder groote pijne,
Aerdich boven ander, noch was voorhenen.
Wtnemich fraey Nicias van Athenen.

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Daer nae, ghelijck alle d’andere Konstenaers eenighe bysondere ghedeelten haerer Beelden, om deselvighe beter te doen afsteken, met licht verwen verhooghen en door een naebuyrighe bruynigheyd verdiepen, soo heeft hy [NDR: Pausias] den gheheelen Osse swart ghemaeckt, het wesen sijner schaduwe maer alleen uyt de kracht der gheweldigher verdiepinghe uytwerckende, en door een sonderlinghe verkortens Konst meteenen oock te weghe brenghende datmen sijne platte Schilderije voor een verheven de half rond beeld soude hebben aenghesien, en dat eenighe dinge daer in afbreukigh en puttigh stonden, die nochtans gheheel ende effen waeren, Plin. XXXV.II.

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{Die Natur lehret die Farben austheilen.} WAnn wir rechte Schüler der Natur-Kunst seyn wollen/ so geziemet uns/ die Austheilung und Vereinigung der Farben/ die zusammen sich vereinigen/ wohl stehen und sortiren/ (jedoch daß jede absonderlich bleibe) und den Augen/ rechten Wolstand vorzustehen. Dieses hat den kunstreichen Pausias dahin bewogen/ daß er zur Jungfrauen Glycerio von Sicyon welche die Blumen verkauffte/ und solche im Kränzbinden artigst zusammen zu sortiren wuste/ daß er zu ihr Lust gewunnen/ sie geheuratet/ und von ihrer Blumen-Arbeit von denen er Blumen zu mahlen gelernet. soviel abgesehen und erlernet/ daß er im gebrauch der Farben überaus kunstreich worden/ und endlich der Blumen Contrafäte mit höchstem Fleiß/ auf einen Rock/ wie sie damals zu tragen pflegten/ sehr vernünftig/ und zu Verwunderung männiglichs/ gemahlet: welcher Rock davon sehr berühmt/ und Stephanoplocos genannt/ worden [.…]

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Pausias, fraey  van kinderen, en bloemen.

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37 Maer om bewijsen datter by d’Antijcken
In dese dinghen fraeye gheesten waren
Die in schild’ren en snijden deden blijcken
Hun vlijt mach Pausias hier comen strijcken
Tot exempel die eerst over veel Iaren {Exempel van den antijcken Pausias.}
Schilderde d’Offerhande voor d’Altaren,
Den Ossen om slachten staend’ in’t vercorten,
Daer wist hy zijn Const fraey in uyt te storten.
 
38 In plaetse dats’ ander sijdelings stelden,
En verhooghden, al licht steld’ hy de zijne,
Met den hoofde vooren, en niet oft selden
Verhooghende, maer met diepens ghewelden,
T’ronden en t’vercorten, lustich van schijne, {Exempel van Beesten vercortinghe.}
Bracht hy te weghe sonder groote pijne,
Aerdich boven ander, noch was voorhenen.
Wtnemich fraey Nicias van Athenen.

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Daer nae, ghelijck alle d’andere Konstenaers eenighe bysondere ghedeelten haerer Beelden, om deselvighe beter te doen afsteken, met licht verwen verhooghen en door een naebuyrighe bruynigheyd verdiepen, soo heeft hy [NDR: Pausias] den gheheelen Osse swart ghemaeckt, het wesen sijner schaduwe maer alleen uyt de kracht der gheweldigher verdiepinghe uytwerckende, en door een sonderlinghe verkortens Konst meteenen oock te weghe brenghende datmen sijne platte Schilderije voor een verheven de half rond beeld soude hebben aenghesien, en dat eenighe dinge daer in afbreukigh en puttigh stonden, die nochtans gheheel ende effen waeren, Plin. XXXV.II.

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{In welchen Studen jeder von den Alten oder antichen bäst qualificirt gewesen.} Es ist dieses bey unserer Kunst gewöhnlich/ auch so wol an den antichen/ als modernen/ zu ersehen/ daß der eine in einem/ der andere in etwas anders/ die wenigsten in allem/ excelliret und Meister gewesen. {Die Griechen.} Dann Apollodorus legte sonderlich der Schönheit zu. Zeuxis machte zu große Köpfe/ ware aber ein künstlicher Obst-Mahler. Eumarus gewöhnte sich/ alles nach dem Leben nachzubilden. Protogenes konte erstlich nur Schiffe mahlen. Apelles war in allem zierlich. Parrhasius ware gut in seinen Umrißen; Daemon, reich von invention; Timanthes verständig in allen seinen Werken/ auch immer verborgenen Sinns und Meinung; Pamphilus, gelehrt; Nicomachus, geschwind; Athenion, tieffsinnig; Nicophanes, sauber und nett; Amulius schön mit Farben; Pausias, munter in Bildung der Kinder und Blumen; Asclepidorius gut in dem messen und in den proportionen; Amphion, von Anordnung, Serapio, vernünftig in großen; Pireikus, in kleinen Sachen; Antiphilus in klein- und großen ; Dyonisius, konte nur Menschen mahlen; Euphranor, alles; Nicias, Thiere/ besonderlich Hunde. Nicophanes, konte wol nach-copiren/ und war in seinen Werken sauber; Mechophanes zu rauh in den Farben; Nealces, gut im ausbilden; Aristides, in affecte ; Clesides, nach dem Leben ; Ludius, in Landschaften.

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{Die Natur lehret die Farben austheilen.} WAnn wir rechte Schüler der Natur-Kunst seyn wollen/ so geziemet uns/ die Austheilung und Vereinigung der Farben/ die zusammen sich vereinigen/ wohl stehen und sortiren/ (jedoch daß jede absonderlich bleibe) und den Augen/ rechten Wolstand vorzustehen. Dieses hat den kunstreichen Pausias dahin bewogen/ daß er zur Jungfrauen Glycerio von Sicyon welche die Blumen verkauffte/ und solche im Kränzbinden artigst zusammen zu sortiren wuste/ daß er zu ihr Lust gewunnen/ sie geheuratet/ und von ihrer Blumen-Arbeit von denen er Blumen zu mahlen gelernet. soviel abgesehen und erlernet/ daß er im gebrauch der Farben überaus kunstreich worden/ und endlich der Blumen Contrafäte mit höchstem Fleiß/ auf einen Rock/ wie sie damals zu tragen pflegten/ sehr vernünftig/ und zu Verwunderung männiglichs/ gemahlet: welcher Rock davon sehr berühmt/ und Stephanoplocos genannt/ worden [.…]

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{Die Natur lehret die Farben austheilen.} WAnn wir rechte Schüler der Natur-Kunst seyn wollen/ so geziemet uns/ die Austheilung und Vereinigung der Farben/ die zusammen sich vereinigen/ wohl stehen und sortiren/ (jedoch daß jede absonderlich bleibe) und den Augen/ rechten Wolstand vorzustehen. Dieses hat den kunstreichen Pausias dahin bewogen/ daß er zur Jungfrauen Glycerio von Sicyon welche die Blumen verkauffte/ und solche im Kränzbinden artigst zusammen zu sortiren wuste/ daß er zu ihr Lust gewunnen/ sie geheuratet/ und von ihrer Blumen-Arbeit von denen er Blumen zu mahlen gelernet. soviel abgesehen und erlernet/ daß er im gebrauch der Farben überaus kunstreich worden/ und endlich der Blumen Contrafäte mit höchstem Fleiß/ auf einen Rock/ wie sie damals zu tragen pflegten/ sehr vernünftig/ und zu Verwunderung männiglichs/ gemahlet: welcher Rock davon sehr berühmt/ und Stephanoplocos genannt/ worden [.…]